Kunsthalle Mannheim / Unsere Sammlung / Neustart-mit-Sammlung

Der lichtdurchflutete „Stadt-in-der-Stadt“-Neubau öffnet sich Ende 2017 mit einer unkonventionellen Neupräsentation der Sammlung auf über 5.000 Quadratmetern. // Kein Gänsemarsch der Stile, sondern ein beherzter Parcours durch zwei Jahrhunderte Kunst mit internationalen Namen, ortspezifischen Werken und überraschenden Entdeckungen. Die neue Kunsthalle Mannheim beansprucht nicht nur mit ihrer innovativen Architektur, sondern auch durch beeindruckende Erwerbungen und anspruchsvolle Kooperationen mit James Turrell, William Kentridge, Dan Graham und Anselm Kiefer einen Spitzenplatz in der europäischen Museumswelt.
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Im Spiegel der zeitgenössischen Kunst nehmen
wir Grundkoordinaten der menschlichen Existenz in
den Blick. Wie richtet sich der Mensch in der Welt
ein? Was bewegt ihn? Wie prägt er sein Zeitalter?
Themen und Fragen, die unser Leben bestimmen,
suchen wir in der Kunst: Zeit und Vergänglichkeit,
Heimat und Kosmos, Chaos und Ordnung, Sichtbares
und Unsichtbares. Parallel vergegenwärtigen
wir mit klassischen Meisterwerken Sternstunden
der Institutionsgeschichte. Ausstellungen und Impulse,
mit denen die Kunsthalle einst Geschichte
geschrieben hat, stehen im Fokus.
Permanent stellen wir als erstes Museum spannende Erkenntnisse unserer sechsjährigen Provenienzforschung vor und holen damit verdrängte Geschichten der jüdischen Vergangenheit Mannheims ans Licht der Öffentlichkeit. Als erste Sonderausstellung bündeln wir wie in einem Brennglas drei Hauptmomente menschlichen Wirkens. Unter den Schlagworten Existenzraum, Handwerk und Landschaft treffen teils neu erworbene, teils jahrelang nicht gezeigte Großformate und Installationen etwa von Ulrike Grossarth, Stella Hamberg, Martin Honert und Tahum Nevet mit 600 Keramik-, Porzellan- und Glasobjekten zusammen – eine Premiere der besonderen Art. Die quasi unbekannte Mannheimer Werkkunst-Sammlung, die unter der Nazidiktatur angelegt und später durch eine reiche Schenkung aus Privatbesitz vervollständigt wurde, wird zur Eröffnung erstmals vollständig präsentiert.




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