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Der Wettbewerb // Am 19. Juli 2012 prämierten 15 renommierte Preisrichter und ein achtköpfiges Beraterteam die besten Entwürfe des internationalen Architektenwettbewerbs zum Neubau der Kunsthalle Mannheim. Nach zweitägiger, intensiver Beratung wurden drei gleichrangige Preise an Staab Architekten GmbH, Architekten von Gerkan, Marg und Partner (gmp) Generalplanungsgesellschaft mbH und Peter Pütz Architekten vergeben. Zudem würdigte die Jury fünf Entwürfe mit Anerkennungen: Karl Hufnagel Architekten, Schneider + Schumacher Planungsgesellschaft mbH, Ortner & Ortner Baukunst GmbH, Annette Gigon/ Mike Guyer Architekten und Rafael Moneo Arquitecto.
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„Wir haben mit diesem Wettbewerb einen Spiegel der derzeitigen Architekturentwicklungen der Welt in Mannheim versammelt und fünf Anerkennungen mit anspruchsvollen und überraschenden Ideenansätzen prämiert.“, resümierte Prof. Jörg Friedrich, der Vorsitzende des Preisgerichts, begeistert die Kreativität und Sensibilität, mit der zahlreiche Wettbewerbs-entwürfe die komplexe Bauaufgabe bewältigten. An dem nicht offenen anonymen Wettbewerb für den Neubau der Kunsthalle Mannheim hatten sich insgesamt 29 Architekturbüros weltweit beteiligt. Neben Größen des Museumsbaus erhielten auch junge Architekturbüros eine Chance. Insgesamt war das Wettbewerbsverfahren von Beiträgen höchster Qualität und Vielfalt geprägt. Im Mittelpunkt der Entscheidungsfindung standen neben Architekturniveau und Museumsfunktionalität, energetische und wirtschaftliche Zielvorgaben und der Dialog mit dem Jugendstilensemble am Friedrichsplatz und dem Billing-Bau. Mit den Empfehlungen des Preisgerichts trat die Stiftung Kunsthalle Mannheim in das Verhandlungsverfahren mit den drei Preis­trägern ein, die ihre Entwürfe nochmals überarbeiteten. Am 5. Dezember 2012 fiel endgültig die Entscheidung: Der Neubau der Kunsthalle Mannheim wird von der Architektensozietät gmp - von Gerkan, Marg und Partner aus Hamburg gebaut. Das größte deutsche Architekturbüro setzte sich mit einem spektakulären Raumkonzept gegen die deutsche und internationale Konkurrenz durch. Ende 2013 erscheint eine reich bebilderte Publikation, die diesen für die Kreativität der gegenwärtigen Museumsarchitektur sprechenden Wettbewerb dokumentiert.

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